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Schrittmacherkontrolle

Erkrankungen am Herzen können den natürlichen Herzrhythmus stören. Verbreitet sind Störungen im Reizleitungssystem bis hin zu seiner vollständigen Blockade.

Wenn das Herz zu langsam schlägt - Bradykardie
Als Folge o.g. Erscheinungen kann es zu einem unregelmäßigen oder verlangsamten Herzschlag kommen. Der Körper wird – besonders unter körperlicher Belastung – ungenügend mit Sauerstoff versorgt. Schwindelgefühl, Müdigkeit oder Schwächeanfälle können die Folge sein. Der medizinische Fachbegriff für diese Arten von Rhythmusstörungen ist Bradykardie. Ein künstlicher Herzschrittmacher kann in vielen dieser Fälle die Herzfunktion sinnvoll unterstützen bzw. ergänzen.
Unter bestimmten Umständen werden Schrittmacher auch zur Therapie einer schweren Herzschwäche eingesetzt.
Ein spezieller Herzschrittmacher, der bei lebensbedrohlichen schnellen Rhythmusstörungen des Herzens eingesetzt wird, ist ein implantierbarer Cardioverter-Defibrillator (ICD).
Die Geräte liegen unmittelbar unter der Haut oder unter dem Brustmuskel und können mit einem Kontrollmagneten getestet werden - (Herzschrittmacherkontrolle).

Bei der Herzschrittmacher-Kontrolle können wir durch Signalübermittlung und speziellen Programmiergeräten die Funktion des Gerätes abfragen, Störungen erkennen und ggf. umprogrammieren.

Die Testung ist je nach Gerät vierteljährlich oder halbjährlich vorgesehen. Die Untersuchung ist schmerzlos und erfordert keine besonderen Vorbereitungen. Das Ergebnis der Untersuchung wird in Ihrem Herzschrittmacher - Ausweis eingetragen. Diesen sollten Sie unbedingt zum Untersuchungstermin mitbringen.

Weiterhin werden zu Herzschrittmacherkontrolle benötigt: Versichertenkarte und Überweisungschein.

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