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Myokardszintigraphie

Die Myokard (Herzmuskel)-Szintigraphie ist eine Untersuchung zur Beurteilung der Durchblutung des Herzmuskels, der Pumpleistung und des Stoffwechsels in Ruhe und unter Belastung.

Die bei dieser Methode gewonnenen Informationen erlauben zusammen mit den Befunden von EKG, Belastungs-EKG, Echokardiografie und ggf. Stress-Echokardiografie zuverlässige Aussagen zum Vorliegen von Durchblutungsstörungen einzelner Herzmuskelabschnitte, aber auch zum Verlauf und zum weiteren Vorgehen bei einer solchen Erkrankung des Herzens (siehe Bildbeispiele).

Im Einzelnen dient die Myokardszintigraphie
• zur Beurteilung der Größe eines Herzinfarktes
• zur Klärung der Frage, ob im Randgebiet eines Infarktes noch
  vitales Gewebe vorhanden ist
• zur Diagnostik sog. stummer (nicht bemerkter) Infarkte
• zur Verlaufsbeurteilung einer medikamentösen Behandlung
• zur Erfolgskontrolle einer sog. Ballondilatation, Stentbehandlung
   oder Bypass-Operation.

Die Myokard-Szintigraphie ist ein nuklearmedizinischer Test, bei
dem eine schwach radioaktive Substanz in die Vene eingespritzt wird.
Die Strahlenbelastung ist als gering einzustufen.

Die Untersuchung erfolgt in enger Kooperation in einem nuklearmedizinischen Zentrum in Nürnberg und nimmt etwa drei Stunden in Anspruch.

Nach Absprache mit uns sollten folgende Medikamente
abgesetzt werden:

Calzium-Antagonisten und Nitro-Präparate am Vortag
sowie
Beta-Blocker 2-3 Tage vor dem Untersuchungstermin.

 


myokardszintigrafie
Normalbefund

Sowohl unter Belastung als auch in der Spätuntersuchung (nach 2 bis 4 Stunden) zeigt sich ein homogenes Anreicherungsmuster in der linken Herzkammer.

myokardszintigrafie
Belastungsinduzierte Minderdurchblutung
Unter Belastung zeigt sich in der Herzhinterwand und in der Kammer-scheidewand eine Minderdurchblutung, die später in der Ruhe nicht mehr nachweisbar ist. Dieser Befund deutet auf eine Herzkranzgefässverengung hin.

myokardszintigrafie01
Narbe
Unter Belastung zeigen sich in der Vorderwand bleibende Minderanreicherungen. In der zusätzlich angefertigten Ruheuntersuchung kommt die Vorderwand ebenfalls minderanreichernd zur Darstellung. Dies spricht für eine Narbe.