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Herzfehler / Herzklappenfehler

Herzfehler bedeutet eine angeborene oder erworbene Strukturabweichung des Herzens oder angrenzender Gefäße, die zu Funktionsbeeinträchtigung des Herzkreislaufsystems oder des Herzlungensystems führen kann.

In Deutschland kommen jährlich durchschnittlich 6.000 Kinder mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt.

Um ein normales, uneingeschränktes Leben führen zu können, bedarf ein Teil dieser Kinder keiner speziellen Therapie, ein anderer Teil muss sich allerdings herzchirurgischen Maßnahmen unterziehen.
Die weitere Betreuung dieser Patienten im weiteren Verlauf jenseits des Jugendalters erfolgt mit Erfahrungskompetenz in unserer Praxis.
Die wesentlichen diagnostischen Methoden sind dabei EKG, Belastungs-EKG, Echocardiographie, Spiroergometrie und Langzeit-EKG.

Erworbene Herzfehler sind aber zum großen Teil Herzklappenfehler, hervorgerufen durch Entzündungen, seltener durch Stoffwechselerkrankungen oder durch einen Herzinfarkt.

Unsere wesentliche Aufgabe ist es, diese Herzklappenfehler zu diagnostizieren, im Verlauf ungünstige Auswirkungen zu erkennen, diese dann durch spezielle Medikamente abzumildern oder bei weiterem Fortschreiten einer operativen Korrektur zuzuführen.

Damit der Blutstrom ungehindert durch das Herz und den Kreislauf in die richtige Richtung fließt, sind besondere Ventile nötig. Diese Ventilfunktion wird durch Herzklappen wahrgenommen. Sie sollen sich im Blutstrom frei je nach Systole oder Diastole bewegen.

Ist so ein Ventil defekt, und wird das Blut durch eine Klappenverengung in seinem freien Fluss behindert, kommt es zur Druckbelastung von Vorhöfen oder Kammern; oder eine Klappe ist undicht, und ein Teil des Blutes fließt in die falsche Richtung: Volumenbelastung. Herzklappenfehler können angeboren sein oder durch Entzündung im Erwachsenenalter erst entstehen. Auch können Verschleißerscheinungen und Verkalkungen im höheren Alter zu Veränderungen der Herzklappen führen. Häufig machen Herzklappenfehler erst spät Symptome: Einschränkung der Leistungsfähigkeit, Atemnot, Brustschmerz, schneller Herzschlag bei Belastung, kurze Bewusstlosigkeiten, Wasseransammlungen in den Beinen.

Zur Diagnose wird der Arzt wichtige Symptome abfragen. Bei der körperlichen Untersuchung hört der Arzt die Herztöne ab nach abnormalen Geräuschen über der erkrankten Klappe. Das kann beispielsweise ein Fauchen, Zischen oder extrem lauter Herzton sein.

Als wichtigste apparative diagnostische Methode gibt die Echokardiographie Aufschluss über die Art und das Ausmass einer Verengung bzw. Undichtigkeit der Herzklappe. Damit ist auch eine Aussage möglich, ob der Klappenfehler schon die Pumpfunktion des Herzens beeinträchtigt.

Die Methode liefert zuverlässige Ausssagen zum Verlauf der Erkrankung, insbesondere, ob und wann ein operativer Eingriff an der Klappe nötig ist. (Siehe auch Aktuell)

Die Diagnostik ergänzen können das EKG, eine Röntgenaufnahme von Herz und Lunge, die Spiroergometrie und schliesslich eine Herzkatheter-Untersuchung (auch zur Beurteilung der Herzkranzgefässe).

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bio-klappe

künstliche klappe