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Praxis für Kardiologie
Innere Medizin

Dr. med. Gerhard Pongratz
Bahnhofplatz 3
90762 Fürth

Praxis

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,
wir begrüßen Sie recht herzlich und möchten Sie gerne auf den folgenden Seiten über unsere
Praxis für Kardiologie und Innere Medizin näher informieren. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über unsere Praxis und unsere Leistungen. Wir freuen uns über Ihr Vertrauen.
Zunächst möchte sich unser Team bei Ihnen vorstellen ...
Dr.med. Gerhard Pongratz,
geb. in Amberg, 1955
Studium: Universität Regensburg und Würzburg
1981: halbjährige Tätigkeit in einem Missionshopital in Botswana
1982: Promotion mit summa cum laude
Ausbildung:
- Mikrobiologie und Infektiologie, Universität Würzburg,
- Innere Medizin Juliusspital Würzburg Onkologie, Endokrinologie, Med. Universitäts-Klinik I + III, Erlangen
- Kardiologie Med. Universitäts-Klinik II, Erlangen (seit 1989)
Facharztanerkennung:
1989 Internist;
1993 Kardiologie
Niederlassung:
1999 in Fürth/Bay.

Praxisräume

Schwerpunkte

Checkup für Herz-Gefäßerkrankungen

Check-Up für Herz-Kreislauf

Herz-Kreislauferkrankungen stehen nach wie vor an erster Stelle der Todesursachen. Durch Vorbeugen kann die Gefahr einer Herz-Kreislauf-Erkrankung vermindert oder das Auftreten einer Erkrankung überhaupt verhindert werden. Im Rahmen eines Herz-Kreislauf-Checks können wir durch geeignete Untersuchungen Ihr individuelles Risiko einschätzen und gegebenenfalls Verhaltensmassnahmen oder Therapiemöglichkeiten empfehlen.

Blutdruck

Blutdruck

Durch das Herz werden mit jedem Schlag der linken Herzkammer ungefähr 60 bis 90 ml Blut in die Körperschlagader ausgestoßen. Das führt zu einem plötzlichen Druckanstieg, der sich auch als Puls fühlen lässt.


Krankhafter Blutdruck (Bluthochdruck)

Steigt der Blutdruck aufgrund gestörter Regulation an, so kann das erhebliche Folgen haben wie Gefäßverengungen und Herzmuskelwandverdickungen. Bei verengten Gefäßen muss das Herz immer mit erhöhter Anstrengung schlagen. Es kann sich nicht zwischenzeitlich erholen. Die Folge kann eine dauerhafte Herzschwäche sein. Andere mögliche Folgen sind Nierenschäden oder ein Schlaganfall. Rechtzeitige Diagnostik, auch im Hinblick auf die Folgeerkrankungen sowie eine auf den Patienten angepasste Therapie sind deshalb wichtig.

- Langzeit-Blutdruckmessung
- Ultraschall-Doppler-Untersuchung des Herzens (Echokardiografie)
- Ultraschall-Doppler-Untersuchung der Nierenarterien
- Ultraschall-Doppler-Untersuchung der hirnversorgenden Gefäße
- Belastungs-EKG
- Stress-Echokardiografie

 

Koronare Herzerkrankung

Koronare Herzkrankheit (KHK, griechisch. koronar (κορώνα) Kranz, auch: ischämische Herzkrankheit (IHK)) ist eine Erkrankung der Herzkranzgefäße (Koronararterien).

Sie wird in den meisten Fällen durch Arteriosklerose (umgangssprachlich Arterienverkalkung) verursacht. Hierbei bedingen Ablagerungen in den Gefäßwänden eine Versteifung sowie eine zunehmende Verminderung des Gefäßquerschnitts (siehe Abb.).
Die Folge ist eine Beeinträchtigung der Durchblutung und damit eine verminderte Sauerstoffversorgung der Herzmuskulatur. Es entsteht ein Missverhältnis zwischen Sauerstoffbedarf und Sauerstoffangebot.

Das Leitsymptom der KHK ist die Angina pectoris (Brustenge). Bei zunehmender (meist > 50 %iger) Einengung der Gefässe kann es als Symptom zu Angina pectoris (wörtlich: Beklemmung in der Brust) kommen. Die Lokalisation ist oft hinter dem Brustbein oder auf der linken Brustkorbseite, z.T. aber auch als Ausstrahlung (oder isoliert) in Oberbauch, Rücken/Schulterblättern, Kiefer bzw. Armen.

Oft treten diese Beschwerden zuerst bei stärkerer körperlicher oder emotionaler Belastung oder bei Kälte auf und nehmen mit der Zeit an Häufigkeit, Dauer und Intensität zu. Im Extremfall kommt es zu einem - oft plötzlichen - Verschluss des Gefässes durch ein Blutgerinnsel (Thrombus) oder einen Einriss der Innenschicht der Gefässwand, was bei nicht sofortiger Behandlung zu einem Herzinfarkt führt.

Gelegentlich, insbesondere bei Diabetikern und Nierenerkrankungen, besteht trotz relevanten Einengungen der Gefässe keine Angina pectoris, stattdessen werden zum Teil keine oder unspezifische Symptome verspürt.

Mit zunehmendem Fortschreiten der Erkrankung erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Begleiterscheinungen, wie Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche, sowie akuten, lebensbedrohlichen Komplikationen, wie Herzinfarkt oder plötzlichem Herztod.

Ursachen und Risikofaktoren
Als wichtigste Faktoren: Nikotin, familiäre Belastung, Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörung, Bewegungsmangel.

Diagnose
Wenn ein Patient unter typischer Angina pectoris leidet, ist dies hochverdächtig für das Vorliegen einer KHK. Klärende Fragen möglichst genau zum Schmerzcharakter, zu bestehenden Risikofaktoren sowie zu Begleitumständen und anderen bekannten Erkrankungen, wie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit und zurückliegenden Schlaganfällen erhärten den Verdacht weiter. Eine ausführliche Erhebung der Familiengeschichte kann Aufschluss über eine genetische Veranlagung zu Herzerkrankungen, insbesondere zur KHK geben.

EKG in Ruhe, Belastungs-EKG, Echokardiographie, Stressechokardiographie, MyokardSzintigraphie (in Entwicklung: Schnelle Computertomographie). "Gold Standard" ist weiterhin die Herzkatheter-Untersuchung mit Kontrastmitteldarstellung der Herkranzgefässe (Koronar-Angiographie).

Herzschwäche


Die Herzfunktion ist mit der Arbeitsweise einer Balg-Pumpe vergleichbar. Wie bei jeder Pumpe kann eine Funktionsstörung nur durch zwei Prinzipien erfolgen:

durch verminderte Arbeitsleistung infolge einer Verringerung der Blutaufnahme oder -abgabe durch Funktionsstörungen der Pumpenventile.

Auf das Herz bezogen bedeutet dies, dass eine Herzschwäche u. a. entstehen kann, wenn

• die Leistungsfähigkeit des Herzmuskelgewebes vermindert ist,
  (etwa durch eine entzündliche Schädigung oder Minderdurchblutung der Herzkranzgefässe
• eine der Herzklappen verengt (Klappenstenose) oder undicht (Klappeninsuffizienz) ist,
   z. B. Aortenklappenstenose oder Mitralklappeninsuffizienz
• der Herzmuskel zu steif ist, um in der Füllungsphase (Diastole) die erforderliche
   Blutmenge aufzunehmen,
• der Puls durch Herzrhythmusstörungen zu langsam (Bradykardie) oder
   zu schnell (Tachykardie) ist,
• das Herz durch einen Herzbeutelerguss (Perikarderguss) oder eine Schwarte (Perikarditis constrictiva)
   zu stark eingeengt wird,
• der Widerstand in den Lungenarterien (pulmonale Hypertonie) oder den
   Körperarterien (Bluthochdruck) für das Herz zu groß ist, oder
• der Blutbedarf des Körpers etwa bei hohem Fieber oder schwerer Blutarmut selbst von
   einem eigentlich gesunden Herz nicht mehr gedeckt werden kann.

Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzkranzgefäßerkrankung oder andere Krankheiten, die den Herzmuskel oder die Herzklappen direkt angreifen, können zu einer Herzschwäche führen, ohne dass es die Betroffenen zunächst bemerken.

Zu den Frühzeichen einer Herzschwäche gehören verminderte Belastbarkeit, Luftnot bei schwerer Arbeit und Wassereinlagerungen an Knöcheln und Fußrücken. Erst später kommen Luftnot bei leichteren Tätigkeiten und Wassereinlagerungen an anderen Körperstellen dazu.

Bei der Diagnose steht an erster Stelle die körperliche Untersuchung. Weiterführend sind das EKG, die Echokardiographie, wo gleich die Herz-Auswurfleistung abgeschätzt werden kann,

Belastungs-EKG,

Spiroergometrie

Röntgenuntersuchung von Herz und Lunge,

sowie auch eine

Kontrastmitteldarstellung der Herzkranzgefässe (Herzkatheter).

Zur Behandlung der Herzschwäche stehen zahlreiche Medikamente zur Verfügung, die den Herzmuskel aufhalten und ihn kräftigen sollen. Bei bestimmten Formen der Herzschwäche vermögen spezielle Herzschrittmacher auch eine Steigerung der Herzleistung zu erzielen (sog. 3-Kammer Systeme).

Außer der Einnahme von Medikamenten gibt es noch andere Möglichkeiten, um einer Herzschwäche entgegenzuwirken. Dazu gehören die Kontrolle Ihres Körpergewichts, Ihrer Ess- und Trinkgewohnheiten, ferner Vermeidung von Alkohol und Nikotin.

Auch für Patienten mit einer Herzschwäche, kann eine gut dosierte Belastung im Sinne von leichtem körperlichen Training gut für das Herz sein. Ein solches Training sollte allerdings immer mit dem Arzt abgesprochen werden. Das gleiche gilt für starke Belastungen im Alltag und zusätzliche Anstrengungen, wie z.B. Reisen.

(... mehr unter Aktuell)

Herzfehler

Herzfehler bedeutet eine angeborene oder erworbene Strukturabweichung des Herzens oder angrenzender Gefäße, die zu Funktionsbeeinträchtigung des Herzkreislaufsystems oder des Herzlungensystems führen kann.

In Deutschland kommen jährlich durchschnittlich 6.000 Kinder mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt.

Um ein normales, uneingeschränktes Leben führen zu können, bedarf ein Teil dieser Kinder keiner speziellen Therapie, ein anderer Teil muss sich allerdings herzchirurgischen Maßnahmen unterziehen.
Die weitere Betreuung dieser Patienten im weiteren Verlauf jenseits des Jugendalters erfolgt mit Erfahrungskompetenz in unserer Praxis.
Die wesentlichen diagnostischen Methoden sind dabei EKG, Belastungs-EKG, Echocardiographie, Spiroergometrie und Langzeit-EKG.

Erworbene Herzfehler sind aber zum großen Teil Herzklappenfehler, hervorgerufen durch Entzündungen, seltener durch Stoffwechselerkrankungen oder durch einen Herzinfarkt.

Unsere wesentliche Aufgabe ist es, diese Herzfehler zu diagnostizieren, im Verlauf ungünstige Auswirkungen zu erkennen, diese dann durch spezielle Medikamente abzumildern oder bei weiterem Fortschreiten einer operativen Korrektur zuzuführen.

Damit der Blutstrom ungehindert durch das Herz und den Kreislauf in die richtige Richtung fließt, sind besondere Ventile nötig. Diese Ventilfunktion wird durch Herzklappen wahrgenommen. Sie sollen sich im Blutstrom frei je nach Systole oder Diastole bewegen.

Ist so ein Ventil defekt, und wird das Blut durch eine Klappenverengung in seinem freien Fluss behindert, kommt es zur Druckbelastung von Vorhöfen oder Kammern; oder eine Klappe ist undicht, und ein Teil des Blutes fließt in die falsche Richtung: Volumenbelastung. Herzklappenfehler können angeboren sein oder durch Entzündung im Erwachsenen-alter erst entstehen. Auch können Verschleißerscheinungen und Verkalkungen im höheren Alter zu Veränderungen der Herzklappen führen. Häufig machen Herzklappenfehler erst spät Symptome: Einschränkung der Leistungsfähigkeit, Atemnot, Brustschmerz, schneller Herzschlag bei Belastung, kurze Bewusstlosigkeiten, Wasseran-sammlungen in den Beinen.

Zur Diagnose wird der Arzt wichtige Symptome abfragen Bei der körperlichen Untersuchung hört der Arzt die Herztöne ab nach abnormalen Geräuschen über der erkrankten Klappe. Das kann beispiels-weise ein Fauchen, Zischen oder extrem lauter Herzton sein.

Als wichtigste apparative diagnostische Methode gibt die Echokardiographie Aufschluss über die Art und das Ausmass einer Verengung bzw. Undichtigkeit der Herzklappe. Damit kann auch feststellen, ob der Klappenfehler schon die Pumpfunktion des Herzens beeinträchtigt.

Die Methode liefert zuverlässige Ausssagen zum Verlauf der Erkrankung, insbesondere ob und wann ein operativer Eingriff an der Klappe nötig ist. Die Diagnostik ergänzen können das EKG, eine Röntgenaufnahme von Herz und Lunge, die Spiroergometrie und schliesslich eine Herzkatheter-Untersuchung (auch zur Beurteilung der Herzkranzgefässe).

 

Schrittmacherkontrollen

Sinusknoten als natürlicher Schrittmacher -
Das Herz schlägt, weil Vorhöfe und Herzkammern sich rhythmisch zusammenziehen. Kleine körpereigene elektrische Impulse lösen diese Kontraktion aus. Rhythmusstörungen des Herzens haben verschiedene Ursachen. Erkrankungen am Herzen können den natürlichen Herzrhythmus stören. Verbreitet sind Störungen im Reizleitungssystem bis hin zu seiner vollständigen Blockade.

Wenn das Herz zu langsam schlägt - Bradykardie
Als Folge o.g. Erscheinungen kann es zu einem unregelmäßigen oder verlangsamten Herzschlag kommen. Der Körper wird – besonders unter körperlicher Belastung – ungenügend mit Sauerstoff versorgt. Schwindelgefühl, Müdigkeit oder Schwächeanfälle können die Folge sein. Der medizinische Fachbegriff für diese Arten von Rhythmusstörungen ist Bradykardie. Ein künstlicher Herzschrittmacher kann in vielen dieser Fälle die Herzfunktion sinnvoll unterstützen bzw. ergänzen.

Ein spezieller Herzschrittmacher, der bei lebensbedrohlichen schnellen Rhythmusstörungen des Herzens eingesetzt wird, ist ein implantierbarer Cardioverter-Defibrillator (ICD).

Bei der Herzschrittmacher-Kontrolle können wir durch Signalübermittlung und speziellen Programmiergeräten die Funktion des Gerätes abfragen, Störungen erkennen und ggf. umprogrammieren.

Reisemedizin

Gerade auch ältere Patienten und auch Patienten mit Herzerkrankungen möchten auf Reisen, auch in ferne Länder nicht verzichten. Von verschiedenen Institutionen und Quellen können Sie natürlich Informationen zu Reise und Impfungen beziehen.
Diese Informationen bilden auch eine gute Grundlage für das ärztliche Beratungsgespräch, jedoch ersetzen sie nicht die individuelle Beratung, wie sie in unserer Praxis durchgeführt wird.

Hier einige unserer Themen:

- Reiseberatung von Risikogruppen (Patienten mit
  Herzerkrankungen, Kinder,   Schwangere, ältere   Menschen)
- Mit dem Flugzeug unterwegs - Informationen zu Reise-Thrombose,   Jetlag und Flugangst
- Vor der Sonne geschützt - wieviel Sonne vertragen Sie?
- Ihre Reiseapotheke - was gehört hinein?
- Tauglichkeitsuntersuchungen (z.B. Fliegen, Tropen, Tauchen,   Höhenaufenthalte)
- Reise-Impfberatung und Reise-Impfungen
- Malariaprophylaxe-Beratung
- Reisemedizinische Atteste (z.B. Reisestornierungen,   Gesundheitszeugnisse für die Einreise)

(... mehr unter Aktuell)

 

Extrakorporale Gegenpulsation

Die pneumatische externe Gegenpulsation (PECP)

Nicht - invasives, unblutiges Verfahren zur Verbesserung der Durchblutung in den Arterien

Anwendungsgebiete:

- Angina pectoris (Koronare Herzerkrankung)

Die pneumatische externe Gegenpulsation (PECP) beruht auf der diastolischen Kompression des Gefäßbettes der Unterschenkel-, Oberschenkel- und Hüftmuskulatur. Analog der intraaortalen Ballonpumpe wird durch die diastolische Verstärkung eine Steigerung des arteriellen Mitteldrucks und der Koronardurchblutung bewirkt.

Amerikanische, asiatische und eigene Ergebnisse zeigten, dass bei wiederholtem Einsatz der externen Gegenpulsation für ein bis zwei Stunden täglich, über vier bis sieben Wochen, eine Reduktion Angina pectoris-Beschwerden bei Koronarkranken möglich ist. Durch Ergometrie und Myokardszintigraphie konnten die symptomatischen Effekte objektiviert werden.

Die PECP ist damit eine weitestgehend risikofreie Therapieoption bei Patienten, die für eine Bypassoperation nicht geeignet sind sowie denen eine koronare Intervention (Ballondilatation und vergleichbare Verfahren) zu gefährlich oder nicht anwendbar sind.

Als Ursache der Wirksamkeit der PECP wird die Eröffnung vorgebildeter Hilfskreisläufe bzw. die Induktion einer Neubildung von Hilfskreisläufen diskutiert.

Weitere Anwendungsgebiete:

- Tinnitus
- Durchblutungsstörungen der Augen-Netzhaut
- Potenzstörungen

Auf Grund dieser ermutigenden Ergebnisse mit der Herzkranzgefäßdurchblutung wurden auch Patienten mit Potenzstörungen, mit Zustand nach Hörsturz und Tinnitus, sowie bei Durchblutungsstörungen der Netzhaut mit der externen Gegenpulsation unterzogen. Bei Patienten mit akuten Infarkten der Netzhaut ist die Methode der externen Gegenpulsation ist besonders erfolgver-sprechend. Die Methode der externen Gegenpulsation wird in unserer Praxis durchgeführt. Für Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.

Informationen auf Englisch siehe Link: mehr Informationen

Führerscheinmedizin

Führerscheinmedizin

Die Berechtigung zum Fahren von Kraftfahrzeugen bestimmter Klassen kann ab einem bestimmten Lebensalter eine internistisch-kardiologische Untersuchung notwendig machen.

Auch wenn die Kfz-Behörde aus anderen Gründen Kenntnis von internistischen Erkrankungen bekommt, die möglicherweise die Tauglichkeit zum Führen eines Kfz einschränken, kann sie spezielle Untersuchungen und Gutachten anordnen.

Solche Untersuchungen und Gutachten können nur von ärztlichen Stellen mit verkehrsmedizinischer Qualifikation erstellt werden.

Unsere Praxis hat diese Qualifikation und kann diese Leistungen erstellen.

Untersuchungen

EKG/Belastungs-EKG

EKG/Belastungs-EKG

Das Elektrokardiogramm (EKG) ist die Registrierung der Summe der elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern. Elektrokardiogramm heißt auf Deutsch Herzsrtomkurve.

Jeder Kontraktion des Herzmuskels geht eine elektrische Erregung voraus, die im Normalfall vom Sinusknoten ausgeht und über das herzeigene Erregungsleitungs-System zu den Herzmuskelzellen läuft. Diese elektrischen Potenzialänderungen am Herzen (schwacher Strom mit einer Spannung von etwa 1/1000 Volt) kann man an der Körperoberfläche ableiten und im Zeitverlauf aufzeichnen. Es resultiert ein immer wiederkehrendes Bild der elektrischen Herzaktion. Aus dem Linienverlauf kann der Arzt Herzrhythmusstörungen erkennen und oder manche Herzerkrankungen z.B. einen akuten Herzinfarkt diagnostizieren. Viele Herzerkrankungen können mit dem EKG allein jedoch nicht sicher beurteilt werden. Für diesen Fall werden weiterführende Untersuchungsmethoden notwendig (Echokardiographie , Stress-Echokardiographie , Belastungs-EKG , Langzeit-EKG).

Das Belastungs-EKG wird überwiegend zur Diagnostik von Durchblutungsstörungen und Rhytmusstörungen des Herzmuskels durchgeführt. Dafür wird ein EKG an der Brustwand angelegt und abgeleitet, während Sie auf einem Fahrrad-Ergometer fahren. Dabei wird die Belastung alle zwei Minuten gesteigert, bis Ihre Herzfrequenz den individuell angestrebten Ziel-Wert erreicht. Dabei wird Ihr Herz kontinuierlich überwacht. Sollten sich während der Untersuchung Besonderheiten ergeben (Herzschmerzen, Luftnot , Durchblutungsstörungen des Herzens), wird die Belastung vorzeitig abgebrochen.

Die Untersuchung bedarf keiner besonderen Vorbereitung.

Wenn Sie aus irgendwelchen Gründen nicht Fahrradfahren können (Gelenkschmerzen, Durchblutungsstörungen der Beine), kann eine andere Belastungsform (z.B. die pharmakologische Stressechokardiographie ) durchgeführt werden.

Langzeit-EKG

Langzeit-EKG

Bei einem Langzeit-EKG wird das Elektrokardiogramm (EKG) über einen Zeitraum von 24 Stunden, mindestens aber über 18 Stunden aufgezeichnet.
In folgenden Fällen ist ein Langzeit-EKG sinnvoll:

• Zum Nachweis bzw. Ausschluss von Herzrhythmusstörungen, z.B: wenn „Herzrasen“ bemerkt wird.

• Zur Diagnose von Synkopen: Dies ist ein kurzer Bewusstseinsverlust, der Sekunden bis Minuten andauern und unterschiedliche Ursachen haben kann, wie etwa längeres Aussetzen des Pulses.

• Zur Therapiekontrolle bei Herzrhythmusstörungen

Wie wird ein Langzeit-EKG durchgeführt?

Mindestens zwei Brustwandableitungen werden über meist 24 Stunden aufgezeichnet. Dazu werden sechs Elektroden in einer bestimmten Reihenfolge an der Brustwand angebracht. Die Elektroden sind mit einem EKG-Gerät verbunden. Es ist besonders klein, und der Patient kann es beispielsweise am Gürtel befestigen. Das Gerät besitzt außerdem ein spezielles Speichermedium für die einzelnen EKG-Aufzeichnungen.

Wichtig: Während der Aufzeichnung auf einem separaten Blatt die jeweiligen Aktivitäten, die Medikamenteneinnahme und vor allem etwaige Beschwerden (z.B. „Herzrasen“) protokollieren.

Langzeit-Blutdruckmessung

Langzeit-Blutdruckmessung

Die Langzeit-Blutdruckmessung ergibt wertvolle Aufschlüsse über den Blutdruckverlauf innerhalb von 24 Stunden. Besonders die Blutdruckreaktion tagsüber oder in der Nacht ist für die medikamentöse Einstellung des Blutdruckes wichtig. Zusätzlich ergeben sich Hinweise für die Ursache Ihrer Bluthochdruckkrankheit (Hypertonie).

Für die Durchführung der Untersuchung bekommen Sie ein tragbares Blutdruckmessgerät in Form einer Oberarm-Manschette und eines Walkman-großen Speichergerätes angelegt, das mit Hilfe eines Gürtels um den Bauch befestigt wird. Dieses Gerät misst tagsüber viertelstündlich und nachts halbstündlich Ihren Blutdruck. Am nächsten Tag bringen Sie das Gerät zurück in die Praxis.

Auf einem separaten Blatt sollten Sie Ihre jeweiligen Aktivitäten, etwaige Beschwerden und vor allem die Medikamenteneinnahme protokollieren. Die aufgezeichneten Messungen werden von einem Computer ausgewertet und von uns beurteilt.

Lungenfunktion (Spirometrie)

Lungenfunktion (Spirometrie)

Diese Untersuchung dient zur Überprüfung der Atmungsfuntion.
Sie hilft bei der Abklärung, ob etwa eine Luftnot ihre Ursache in einer Lungenerkrankung oder in einer Herzerkrankung hat.
Dafür atmen Sie durch ein Röhrchen in ein Messgerät.
Einige Atemzüge müssen dafür mit betonter Stärke -- einige wiederum mit betonter Gelassenheit ausgeführt werden.

Erkannt werden:
Verkrampfungen der Atemwege, Veränderungen der Lungenkapazität.

Die Untersuchung ist schmerzlos, ungefährlich und bedarf keiner speziellen Vorbereitung.

Echokardiografie

Echokardiografie

Die Ultraschalluntersuchung des Herzens Echokardiografie ermöglicht es, nicht-invasiv - also unblutig - von außen durch die Brustwand mit einer Ultraschallsonde Strukturen und Bewegungsabläufe am Herzen sichtbar zu machen. Insbesondere die Größe der Herzvorhöfe und -kammern, Herzmuskelwanddicken, die Klappenbeschaffenheit und -funktion und die Pumpfunktion des Herzens sind dabei gut abschätzbar.
Die Doppler-Verfahren nutzen die Frequenzänderungen aus, die durch das Auftreffen der Schallwellen auf sich bewegende Strukturen (Blutkörperchen) entstehen (Doppler-Effekt). Durch die Doppler-Echokardiographie mit Farbkodierung wird die Richtung des Blutstroms im Herzen sichtbar zu einer genauen Beurteilung der Herzklappen (Undichtigkeit / Verengung), sowie Beurteilung künstlicher Herzklappen, von Löchern in der Scheidewand der Herzvorhöfe oder Herzkammern. Auch kann man mit der Doppler-Echokardiographie wichtige Druckwerte im Herzen und Kreislauf-System errechnen (Druckerhöhung im Lungenkreislauf bei Lungenstauung / Herzinsuffizienz / Lungenembolie).

In unserer Praxis werden auch modernste Weiterentwicklungen der Echokardiographie-Technik eingesetzt, z.B. Gewebe-Doppler und Kontrastmittel-Echokardiographie.
Der Gewebe-Doppler ermöglicht eine Feinanalyse der Wandbewegungen des Herzens. Mit diesen Messungen können Patienten mit schwerer Herzschwäche identifiziert werden, die von neueren Therapieoptionen profitieren könnten.
Die Echokardiographie mit Kontrastmittel findet z.B. Anwendung bei der Abklärung von angeborenen Herzfehlern (Vorhofseptumdefekt etc.). Bei dem Kontrastmittel handelt es sich um einen ungefährlichen Zucker (Galaktose), der über eine Armvene während der Untersuchung eingespritzt und innerhalb kurzer Zeit vom Körper abgebaut wird.

Stress-Echo-Kardiografie

Stress-Echo-Kardiografie

Die Stressechokardiografie ist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens unter Belastung.
Der Untersucher kann damit verschiedene Fragen beantworten:

Tritt unter Belastung eine Minderdurchblutung des
Herzens auf ?

Dies zeigt sich durch eine verminderte Kontraktionskraft des Herzmuskels in bestimmten Bereichen, die den Versorgungsgebieten der Herzkranzarterien entsprechen.
Treten derartige "lokalisierte Wandbewegungsstörungen" unter Belastung neu auf, ist dies ein Hinweis für das Vorliegen einer Verengung eines oder mehrerer Herzkranzgefäße (und damit für eine signifikante koronare Herzerkrankung).

Nimmt der Schweregrad eines Herzklappenfehlers unter
Belastung zu ?

Für die Belastung während der Stressechokardiografie kommen verschiedene Methoden in Frage:
Fahrradergometer-Belastung: Der Patient erbringt selbst die Leistung, indem er in halb-sitzender Schräglage die Pedale betätigt.
Medikamentöse Belastung: Dem Patienten wird über die Vene eine Substanz eingespritzt, die wie ein Stresshormon (bei uns Dobutamin) wirkt.
Zur Durchführung eines solchen Belastungstests muss ein eigener Termin vereinbart werden. Puls-bremsende Medikamente, wie Beta-Blocker, müssen zwei Tage vor der Untersuchung abgesetzt werden.

Während der Untersuchung wird die Herzmuskelbewegung aus verschiedenen Anlotungs-Winkeln des Ultraschalls aufgezeichnet, und zwar werden jeweils vier Belastungsstadien einer Ebene digital abgespeichert: "Ruhe, geringe Belastung, maximale Belastung, Nachbelastungsphase". Dies erleichtert die Aufdeckung
neu aufgetretener Wand- bewegungsstörungen.

Carotis-Doppler-Sonografie

Carotis-Doppler-Sonografie

Die Doppler- und Duplexsonographie dient der Beurteilung der Blutgefäße. Sie ist ein nicht-invasives -
also unblutiges - diagnostisches Verfahren. Aus der sonographischen Beschaffenheit großer Arterien wie z.B. der Halsschlagader (Arteria carotis) lassen sich Rückschlüsse auf die Durchblutungssituation im übrigen Körper, insbesondere von Herz und Gehirn, ziehen. Mit dieser Untersuchung lässt sich nicht nur das Vorhandensein einer Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) nachweisen, sondern auch deren Vorstadien. Neben den bekannten Risikofaktoren eignet sie sich zur Abschätzung des Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos.
Dabei kommen verschiedene Verfahren zur Anwendung. Zu einen beurteilt man den Verlauf der Blutgefäße, das Gefäßkaliber und die Beschaffenheit der Gefässinnenschicht. Es ist möglich, die Wanddicke und auch arteriosklerotische Ablagerungen wie z.B. Kalkplaques genau auszumessen.
In der eigentlichen Doppler-Sonografie, wird die Strömungsgeschwindigkeit innerhalb des Blutgefäßes beurteilt. Dabei können Einengungen (Stenosen) erkannt und deren Ausmaß genau bestimmt werden.
Dem Auffinden von Fluss-Turbulenzen oder gar einer Strömungsumkehr dient die farbkodierte Duplex-Sonografie. Alle Verfahren kombiniert ergeben eine praktisch ebenso gute diagnostische Aussagekraft wie das invasive Kontrastmittelröntgen (Angiografie).
Auch Erweiterungen (Aneurysma), Fehlbildungen, anatomische Varianten (Fistel, Hämangiom), Verletzungen der Gefäßwand (Dissektion) oder entzündliche Gefäßerkrankungen (Vaskulitis) können diagnostiziert werden.
Sind hochgradige Einengungen der das Gehirn versorgenden Adern erkennbar, so kann eine Ballondehnung oder eine Gefäßoperation erforderlich werden.

Nierenarterien Doppler-Sonografie

Nierenarterien Doppler-Sonografie

Verengungen oder Verschlüsse der Nierengefäße können eine Ursache für Bluthochdruck sein.

Mit der Duplex-Sonografie lässt sich die Nierendurchblutung beurteilen und Verengungen oder Verschlüsse der Nierengefäße
(z.B. bei Gefäßverkalkung) werden erkannt.
Die Untersuchung ist eine schmerz- und gefahrlose Ultraschallmethode, die das strömende Blut sichtbar macht.
Je nach Richtung und Geschwindigkeit wird der Blutfluss mit unterschiedlichen Farben abgebildet. Außerdem kann man die Echos des Blutflusses hören.

Die Untersuchung ermöglicht die Bestimmung der Geschwindigkeit des Blutes in der Nierenarterie und so die Diagnose und Graduierung einer möglichen Verengung. Dies ist insofern bedeutsam, da man meist Verengungen der Nierenarterien in einem nicht-operativen Eingriff aufdehnen und so den Bluthochdruck bessern oder gar beseitigen kann.

Bauchorgan-Sonografie

Bauchorgan-Sonografie

Diese Ultraschalluntersuchung ermöglicht die Darstellung der Leber, der Gallenblase und Gallengänge, der Bauchspeicheldrüse, der Nieren, der Milz, der Gefäße (Hauptschlagader / Aorta mit Seitenästen, Venen) und ggf. auffälliger Lymphknoten. Zysten und Tumore im Bauchraum, Nieren- oder Gallensteine können mit dieser Methode gut dargestellt werden.

Die bei Bluthochdruck häufig vorkommende gefährliche Erweiterung der Bauchschlagader (Aortenaneurysma) kann frühzeitig entdeckt werden.

Das Bewegungungs- und Flussmuster von Hohlvene und Lebervenen erlaubt Rückschlüüse auf das Füllungsverhalten der rechten Herzhälfte.

Ergänzend kann die Farbduplex-Sonographie eingesetzt werden, um die Durchblutungsverhältnisse bestimmter Organe oder auffälliger Veränderungen zu beurteilen.

Um eine optimale, überlagerungsfreie Beurteilbarkeit zu gewährleisten, wird die Untersuchung meist nüchtern und in möglichst entblähtem Zustand durchgeführt.

Schilddrüsen-Diagnostik

Schilddrüsen-Diagnostik

Erkrankungen der Schilddrüse können ungünstigen Einfluss auf die Herz-Kreislauf-Funktion haben. Einige Herzrhythmusstörungen können durch gezielte Schilddrüsen-Behandlung verbessert werden.

Eine einfache Schilddrüsenultraschall-Untersuchung kann entscheidenden Einfluss auf die weitere Therapie haben.
Die Schilddrüsen-Sonografie erfolgt mit besonders hochfrequenten Schallköpfen, um die Detailerkennung zu verbessern.

Beurteilt werden Größe, Echomuster, Zysten und Knoten.
Knoten finden sich häufig in einer vergrößerten Schilddrüse (Kropf, Struma). Ergänzend kann mit der Farbduplex-Sonographie die Durchblutung von auffälligen Schilddrüsenarealen dargestellt werden.

Spiroergometrie

Spiroergometrie

Mit Hilfe der Spiroergometrie lässt sich nicht-invasiv die körperliche Leistungsfähigkeit objektiv beurteilen.

Wie beim Belastungs-EKG erfolgt eine stufenweise Belastung unter EKG- und Blutdruckkontrolle. Zusätzlich wird dem Patienten während der Untersuchung zur Messung der Atemgase eine Maske über Mund und Nase aufgesetzt, durch die er ungehindert atmen kann. Diese Methode ermöglicht nicht nur die Messung der Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe, sondern auch die Bestimmung der Lungenfunktion unter Belastung. Die Atemgase zeigen dabei charakteristische Veränderungen, die Rückschlüsse auf den Stoffwechsel in Ruhe und unter Belastung zulassen.

Mit Hilfe der Spiroergometrie kann man unterscheiden, ob eine herz- oder lungenbedingte Ursache für Leistungsschwäche vorliegt, in Ruhe wie auch unter Belastung. Es wird gemessen, wieviel Liter Blut das Herz pro Minute auswirft. So kann eine Aussage über die Leistunsbreite oder das Ausmass einer Leistungseinschränkung bzw. einer Herzschwäche gemacht werden. Der Untersuchung kommt eine besondere Bedeutung bei der Fragestellung einer Herztransplantation zu.

Sportlich Aktive können mit der Methode individuell feststellen lassen, wie hoch die Fett- bzw. Kohlenhydratverbrennung bei bestimmten Herzfrequenzen ist. Auf diese Weise ist Festlegung ihres individuellen Trainingspuls möglich, damit Training und Fettverbrennung möglichst wirkungsvoll werden.

Schrittmacherkontrolle

Schrittmacherkontrolle

Erkrankungen am Herzen können den natürlichen Herzrhythmus stören. Verbreitet sind Störungen im Reizleitungssystem bis hin zu seiner vollständigen Blockade.

Wenn das Herz zu langsam schlägt - Bradykardie
Als Folge o.g. Erscheinungen kann es zu einem unregelmäßigen oder verlangsamten Herzschlag kommen. Der Körper wird – besonders unter körperlicher Belastung – ungenügend mit Sauerstoff versorgt. Schwindelgefühl, Müdigkeit oder Schwächeanfälle können die Folge sein. Der medizinische Fachbegriff für diese Arten von Rhythmusstörungen ist Bradykardie. Ein künstlicher Herzschrittmacher kann in vielen dieser Fälle die Herzfunktion sinnvoll unterstützen bzw. ergänzen.
Unter bestimmten Umständen werden Schrittmacher auch zur Therapie einer schweren Herzschwäche eingesetzt.
Ein spezieller Herzschrittmacher, der bei lebensbedrohlichen schnellen Rhythmusstörungen des Herzens eingesetzt wird, ist ein implantierbarer Cardioverter-Defibrillator (ICD).
Die Geräte liegen unmittelbar unter der Haut oder unter dem Brustmuskel und können mit einem Kontrollmagneten getestet werden - (Herzschrittmacherkontrolle).

Bei der Herzschrittmacher-Kontrolle können wir durch Signalübermittlung und speziellen Programmiergeräten die Funktion des Gerätes abfragen, Störungen erkennen und ggf. umprogrammieren.

Die Testung ist je nach Gerät vierteljährlich oder halbjährlich vorgesehen. Die Untersuchung ist schmerzlos und erfordert keine besonderen Vorbereitungen. Das Ergebnis der Untersuchung wird in Ihrem Herzschrittmacher - Ausweis eingetragen. Diesen sollten Sie unbedingt zum Untersuchungstermin mitbringen.

Weiterhin werden zu Herzschrittmacherkontrolle benötigt: Versichertenkarte und Überweisungschein

Schulung zur Gerinnungs-Eigenkontrolle

Schulung zur Gerinnungs-Eigenkontrolle

Unsere Praxis ist ein Schulungszentrum für die Gerinnungs-Selbstkontrolle mit dem CoaguChek System. Patienten, die lebenslang auf die Einnahme blutverdünnnender Medikamente angewiesen sind (meistens mit Marcumar), können dabei in die Bedienung des CoaguChek Gerätes eingewiesen werden.

Anstelle von konventionellen Blutabnahmen aus der Vene zur Bestimmung der Blutgerinnung (des „INR-Wertes"; ältere Mess-Einheit: „Quick"-Wert) ist die wöchentlich einmalige Gewinnung von einem Tropfen Kapillarblut aus der Fingerbeere zu Hause (ähnlich wie bei Zuckerbestimmungen eines Diabetikers) oft mit einer stabileren Einstellung der Werte und langfristig mit einer Minimierung von Komplikationen verbunden.

Verständnis des Blutgerinnungs-Systems, Einflüsse von Ernährung, Lebensweise, Reisen oder anderer Medikamente sowie Anleitungen und Übungen zur Dosis-Anpassung der Medikamente an den aktuell selbstbestimmten INR-Wert werden vermittelt und geschult. Sie sollten Interesse haben, Zusammenhänge medizinischer Vorgänge im menschlichen Körper kennen zu lernen. Darüber hinaus gehende medizinische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Um es zu betonen: Keinesfalls MUSS jedoch jeder Patient, der Marcumar nimmt, seinen INR-Wert selbst messen.

Vor der Teilnahme an dieser Schulung sollte eine Kostenübernahme-Erklärung Ihrer Krankenkasse beantragt werden und deren Zusage uns schriftlich vorliegen. Bei der Antragsstellung an Ihre Krankenkasse können wir behilflich sein.

Bringen Sie Ihren Marcumar-Ausweis sowie Unterlagen mit, aus denen der Grund für die Einnahme des Gerinnungshemmers ersichtlich ist.

Neben der Notwendigkeit einer zeitlich unbegrenzten Einnahme von Gerinnungshemmern sind mindestens einer der weiteren Umstände für die Genehmigung der Krankenkasse erforderlich:

Schlechte Venenverhältnisse; schwankende Werte bei der bisherigen Gerinnungskontrolle; Schwierigkeiten, die hausärztliche Praxis regelmäßig aufzusuchen, z.B. durch pflegebedürftige Angehörige, Seh- oder Gehbehinderung oder beruflich bedingte häufige Abwesenheit vom Wohnort.

Weiterhin möchten wir im Sinne einer kollegialen Zusammenarbeit die CoaguChek- Schulungen nur bei Zustimmung Ihres behandelnden Hausarztes (bzw. ihrer Ärztin) durchführen. Suchen Sie daher bitte vor der Teilnahme an der Schulung das persönliche Gespräch mit ihrer Hausarztpraxis.

Wir unterstützen Sie dabei, Eigenverantwortung für das Gebiet der Gerinnungseinstellung übernehmen zu wollen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Myokardszintigraphie

Myokardszintigraphie

Die Myokard (Herzmuskel)-Szintigraphie ist eine Untersuchung zur Beurteilung der Durchblutung des Herzmuskels, der Pumpleistung und des Stoffwechsels in Ruhe und unter Belastung.

Die bei dieser Methode gewonnenen Informationen erlauben zusammen mit den Befunden von EKG, Belastungs-EKG, Echokardiografie und ggf. Stress-Echokardiografie zuverlässige Aussagen zum Vorliegen von Durchblutungsstörungen einzelner Herzmuskelabschnitte, aber auch zum Verlauf und zum weiteren Vorgehen bei einer solchen Erkrankung des Herzens (siehe Bildbeispiele).

Im Einzelnen dient die Myokardszintigraphie
• zur Beurteilung der Größe eines Herzinfarktes
• zur Klärung der Frage, ob im Randgebiet eines Infarktes noch
  vitales Gewebe vorhanden ist
• zur Diagnostik sog. stummer (nicht bemerkter) Infarkte
• zur Verlaufsbeurteilung einer medikamentösen Behandlung
• zur Erfolgskontrolle einer sog. Ballondilatation, Stentbehandlung
   oder Bypass-Operation.

Die Myokard-Szintigraphie ist ein nuklearmedizinischer Test, bei
dem eine schwach radioaktive Substanz in die Vene eingespritzt wird.
Die Strahlenbelastung ist als gering einzustufen.

Die Untersuchung erfolgt in enger Kooperation in einem nuklearmedizinischen Zentrum in Nürnberg und nimmt etwa drei Stunden in Anspruch.

Nach Absprache mit uns sollten folgende Medikamente
abgesetzt werden:

Calzium-Antagonisten und Nitro-Präparate am Vortag
sowie
Beta-Blocker 2-3 Tage vor dem Untersuchungstermin.

Herzkatheter

Herzkatheter

Mit dem Herzkatheter werden Erkrankungen der Herzkranzgefässe, des Herzmuskels, der Herzklappen oder auch angeborene bzw. erworbene Herzfehler und bestimmte Erkrankungen der Lunge diagnostiziert.

Die Herzkatheteruntersuchung ist eine invasive Untersuchung, die in der Regel erst dann zum Einsatz kommt, wenn aufgrund der Ergebnisse nicht invasiver Untersuchungsverfahren (EKG, Belastungs- EKG, Echokardiographie, ggf. Myokardszintigraphie oder Stress- Echokardiographie) das Vorliegen einer schweren Erkrankung mit möglicherweise eingreifender therapeutischer Konsequenz zu erwarten ist.

Mit Hilfe der diagnostischen Koronarangiographie können die Herzkranzarteien dargestellt und deren Verlauf sowie das Ausmaß und die Lokalisation eventueller Engstellen beurteilt werden. Sie ist die Untersuchung mit der besten Aussagekraft.
Bei dieser Untersuchung wird ein Herzkatheter (Abb.)  über die Oberschenkelarterie oder seltener über die Armarterie bis zu den Abgängen der Koronararterien aus der Aorta vorgeschoben und Kontrastmittel in die Abgänge eingespritzt.
Mit Hilfe von Röntgenstrahlung können die Koronararterien sichtbar gemacht und beurteilt werden. Der Katheter kann, unter Passage der Aortenklappe, weiter in die linke Herzkammer vorgeschoben und dann die Herzkammer in den verschiedenen Phasen der Herzmuskelbewegung mit Kontrastmittel dargestellt werden.
Sie ermöglicht zusätzlich regionale Kontraktionsstörungen sichtbar zu machen als eventuelle Hinweise auf zurückliegende Herzinfarkte sowie eine Beurteilung der Pumpfunktion über und die Bestimmung der Dehnbarkeit der Herzmuskulatur.

Eine Narkose ist für den Herzkatheter nicht notwenig, da die Untersuchung nicht mit starken Schmerzen verbunden ist. Meist kann man die Untersuchung am Monitor-Bildschirm im Untersuchungsraum selbst verfolgen, ohne den Herzkatheter direkt zu spüren. Der Katheter wird nach einer lokalen Betäubung über die rechte Leiste oder über eine Armarterie durch die Schlagader bis zum Herzen geführt.

Die Untersuchung erfolgt in engster Kooperation in hochspezialisierten Herzkatheter-Labors.

(Fürth: Klinikum, Nürnberg: Praxisklinik, Klinikum Süd)



Aktuell


Aktuell

Herzwoche 2009 HERZ – SEMINAR Veranstaltungsprogramm

(Fern-) Reisen und Herzerkrankungen

Ein Beitrag von Dr.med. Gerhard Pongratz (pdf)

Vorhofflimmern-eine häufige Herzrythmusstörung
Ein Beitrag von Dr.med. Gerhard Pongratz (pdf)

Herzwoche 2008 - Leben mit Herzklappenerkrankungen
Ein Beitrag von Dr.med. Gerhard Pongratz (pdf)


Kontakt

Praxis für KARDIOLOGIE / Innere Medizin
Dr. med.Gerhard Pongratz
Bahnhofplatz 3
90762 Fürth
Tel.: 0911 - 746 7700
Fax: 0911 - 746 7710
info@pongratz-kardiologie.de

Anfahrt

Anfahrt

So erreichen Sie unsere Praxis für KARDIOLOGIE-Innere Medizin:

Bahnhofplatz 3, Ecke Gustav-Schickedanzstrasse (Bäckerei)
Erstes Obergeschoß

Mit der U-Bahn: Station Fürth-Hauptbahnhof,
Aufgang Innenstadt Richterung Fürther Freiheit oder Maxstrasse

Mit dem Zug: Station Fürth-Hauptbahnhof:
wenn Sie aus dem Bahnhof herauskommen, und geradewegs über den Platz mit dem Brunnen gehen, stehen Sie direkt vor der Praxis.

Mit dem Auto: zuerst Richtung Fürth-Zentrum und dann Richtung Fürth-Bahnhof. Parken bei Hauptpost, in der Quelle-Parkgarage, Friedrichstraße und an der Fürther Freiheit.

Mit dem Bus: Alle Haltestellen bei der Praxis oder gegenüber.

Unsere Sprechzeiten:

Unsere Sprechzeiten:

Montag:          8:00 - 12:00 und 15:00 - 18:00 Uhr

Dienstag:       8:00 - 13:00 und 15:00 - 18:30 Uhr

Mittwoch:                    8:00 - 13:00 Uhr

Donnerstag:  8:00 - 12:00 und 15:00 - 18:00 Uhr

Freitag:                       8:00 - 13:30 Uhr


Am besten ist es, Sie vereinbaren einen Termin mit uns.

Phone: 0911 - 746 7700
Fax: 0911 - 746 7710

Bitte mitbringen:

• Überweisung
• Versicherungskarte
• Plan der eingenommenen Medikamente

Links

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Deutsche Herzstiftung

BFK - Bundesverband der Fachärzte für Kardiologie

Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin

Deutsche Hochdruckliga

European Society of Cardiology

Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft

Bayerische Landesärztekammer

Kassenärztliche Vereinigung Bayern

Impressum

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